Acht Gründe, warum Christen zu Israel stehen sollten
Grund 1
… weil Gott sagt, dass Er diejenigen segnen wird, die Sein Volk segnen 1.Mose 12, 3: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“. Jesaja 60, 12: „Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.“
Grund 2
… weil wir aufgrund des Segens, der uns durch Israel zuteil geworden ist, in seiner Schuld stehen Die Verheißungen und Bündnisse wurden dem Volk Israel gegeben. Über Israel kamen die Gesetze zu uns, die Propheten und der Messias, der den Zugang zu Gott für alle Menschen geschaffen hat. Und es waren die jüdischen Apostel, die den Heiden als erste das Evangelium brachten (Römer 9, 4-5 und Römer 15, 27).
Grund 3
… weil Gottes Gaben und Berufung an Israel nicht zurückgenommen wurden Römer 11, 28-29: „Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach Gottes gnädiger Wahl sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“ Obwohl die meisten Juden das Evangelium nicht anerkennen, hat das Gottes Plan für Sein Volk nicht außer Kraft gesetzt – ein Plan, den Er eines Tages verwirklichen wird. Der Bund mit Abraham wurde durch den Neuen Bund nicht ersetzt oder aufgehoben, auch nicht durch die Weigerung des Volkes Israel, den Neuen Bund einzugehen. Obwohl das endgültige Opfer von Jesus die Tempelopfer erfüllt und ersetzt hat, wurde der Ewige Bund, den Gott mit Abraham, Isaak, Jakob und ihren Nachkommen geschlossen hat, NICHT aufgehoben.
Grund 4
… weil Gott versprochen hat, das Volk Israel in Sein Land zurückzubringenAmos 9, 14-15: „Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.“ Hesekiel 37, 21-22: „So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will die Kinder Israel herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen und will ein einziges Volk aus ihnen machen im Land auf den Bergen Israels, und sie sollen allesamt einen König haben und sollen nicht mehr zwei Völker sein und nicht mehr geteilt in zwei Königreiche.“ Die Sammeln des Volkes Israel wird vorhergesagt bei Hesekiel, Jesaja, 5. Mose, Amos, Hosea, Jeremia, von Jesus in Lukas 21, 24 und Paulus in Römer 11. Es ist eine Grund-voraussetzung für den endgültigen Anbruch des messianischen Zeitalters (1.Mose 35, 11).
Grund 5
… weil die Zeit der Heiden beinahe erfüllt ist„Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis dass der Heiden Zeit erfüllt ist.“ (Lukas 21, 24) Jesus sah voraus, dass die heidnische römische Armee alle Spuren jüdischer Herrschaft in Jerusalem beseitigen würde. Aber Er sah ebenfalls voraus, dass der Tag kommen würde, an dem die Herrschaft der Heiden über Jerusalem enden würde. Im Jahre 70 n.Chr. wurde Jerusalem von den Römern zerstört. 1967 erhielt Israel während der Verteidigung gegen einen Angriff seiner arabischen Nachbarn die Kontrolle über die gesamte Altstadt von Jerusalem zurück – zum ersten Mal seit 70 n.Chr., wodurch Jesu Prophezeiung erfüllt wurde (Lukas 21, 28).
Grund 6
… weil wir Gottes Volk trösten sollen In Jesaja 40 sagt Gott: „Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und prediget ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des Herrn für alle ihre Sünden.“ (Jesaja 40, 1-2). Dies ist ein Aufruf an alle Christen, das jüdische Volk zu segnen! Jesaja sieht auch voraus, dass die heidnischen Führer dem jüdischen Volk bei seiner Sammlung helfen und ihm dienen würden: „So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf den Schultern hertragen. Und Könige sollen deine Pfleger und Fürstinnen deine Ammen sein.“ (Jesaja 49, 22-23) Gott sagt, dass die Heiden dem jüdischen Volk dienen und ihm helfen werden bei der Rückkehr in sein Land. Es ist unser göttlicher Auftrag, ihm bei der Erfüllung seiner einzigartigen Berufung zur Seite zu stehen. Nichtjüdische Gläubige müssen mehr tun als nur zu beobachten, was Gott mit dem jüdischen Volk tut. Gott ruft uns dazu auf, dabei aktiv mitzuwirken!
Grund 7
… weil wir antisemitische Lehren und Taten wiedergutmachen sollen Seit dem 2.Jh.n.Chr. haben sich Kirchenführer durch antisemitische Lehren schuldig gemacht. Diese Lehren dienten Gewaltherrschern als Grundlage dafür, das jüdische Volk lächerlich zu machen, es zu diskriminieren und sogar zu töten. Diese Taten wurden oft von denjenigen begangen, die meinten, Nachfolger des Messias zu sein. Wir müssen Wiedergutmachung leisten für die tragischen historischen Beziehungen des Christentums (sowohl in seiner katholischen wie auch evangelischen Form) zum jüdischen Volk. In der christlichen Kirche wurde seit den ersten Jahrhunderten n.Chr. die Lehre verbreitet, dass die Kirche an Israels Stelle getreten sei. Diese falsche Lehre stimmt weder mit dem Alten noch mit dem Neuen Testament überein und ist eine Quelle des Antisemitismus.
Grund 8
… weil Gott mit Seinem Volk arbeitet, um Seinen Plan vom Weltfrieden umzusetzen Römer 11, 15: „Denn wenn ihre Verwerfung der Welt Versöhnung ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!“ Der Messias wird von Zion aus herrschen über alle Welt mit Seinen siegreichen Heiligen „von jedem Stamm, von jeder Zunge, von jedem Volk“. Jesaja 2, 3: „Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ Der Weltfriede wird kommen. Die Fülle des messianischen Zeitalters wird kommen.





