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Mai – 2019

erst vor wenigen Wochen wurde in Israel jemand getötet, der versuchte, andere Juden vor der Ermordung durch einen arabischen Terroristen zu schützen. Sein Name war Rabbi Achiad Ettinger. Er hinterlässt seine Frau Tamar und 12 Kinder. Rabbi Ettinger war auf dem Weg zur Arbeit in Tel Aviv, als er Schüsse in der Nähe des Eingangs zu Ariel hörte. Er hielt sein Auto an, zog seine Waffe und versuchte, einen Terroristen aufzuhalten, der zuvor einen Soldaten erstochen, dessen Waffe ergriffen und ihn ermordet hatte. Aber Ettinger und seine Pistole hatten keine Chance gegen den Terroristen und sein automatisches Gewehr.

Rabbi Ettinger war der Beste unter uns. Ein Mensch, der Gott, seinem Volk und dem Land Israel gewidmet war; jemand, der Bibel und Talmud für alle Arten von Juden an allen möglichen Orten lehrte; jemand, der nichts von seiner eigenen Sicherheit hielt, als sich die Gelegenheit bot, andere zu retten.

Es ist dieses Heldentum und die Hingabe an höhere Ideale, die seit ihrer Gründung die Grundlage der Siedlungsbewegung bilden. Junge Familien, die den Prozess der Erlösung erkannten, den die Gründung des Staates Israel und der anschließende Sieg im Sechstagekrieg darstellten, verließen komfortable Häuser und zogen in die zerklüfteten Berge Judäas und Samarias. Viele lebten jahre­lang in provisorischen Wohnungen, in Wohncontainern und Fertighäusern und warteten auf die Genehmigung zum Bau von permanenten Ortschaften. Im Laufe der Zeit wuchsen diese Ortschaf­ten und heute leben 450.000 Juden in Judäa und Samaria. Aber auch heute noch sind diese Be­wohner aus festem Holz geschnitzt. Sie sind von Feinden umgeben, die sie auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule ermorden wollen. Sie engagieren sich ehrenamtlich in Krisenreaktionsteams sowie in Medizin- und Rettungsteams. Sie gründen Großfamilien, bauen Häuser, Schulen, Ge­schäfte und Synagogen. Aber am Ende des Tages sind sie gewöhnliche Menschen, die ein normales Leben führen.

Auch ich zog nach Samaria, weil ich glaubte, dass wir am Erlösungsplan von Gott teilnahmen. Und trotz der Schwierigkeiten und angesichts unserer Erfolge bin ich zuversichtlich, dass wir Großes geleistet haben. Ich bin stolz darauf, in Samaria zu leben, und ich bin stolz darauf, Mitglied dieser erstaunlichen Gemeinschaft von Pionieren zu sein.

Im Laufe der Jahre habe ich mich an Sie gewandt und Sie um Ihre Hilfe gebeten, um das weitere Wachstum und den Erfolg unserer Bewegung sicherzustellen. Heute brauchen wir dringend Aus­rüstung, um das Volk des biblischen Israel zu schützen. Wir brauchen Überwachungskameras, Bewegungssensoren, Kommunikationsausrüstung. Wir brauchen ihre Hilfe. Vielleicht hätte eine Kamera, die sich an der richtigen Stelle befindet, das Leben von Rabbi Ettinger und dem Soldaten gerettet, die an diesem Morgen getötet wurden. Ich hoffe, dass ich auf Ihre Unterstützung zählen kann.

Mit herzlichen Grüßen und Schalom,


Sondra Oster Baras

Directeur

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