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Letter from Sondra – Oktober 2018

lieber Freund,

Die großen Feiertage sind vorbei und wir blicken dem Herbst entgegen. Am letzten Tag des Laubhüttenfestes beteten wir das traditionelle Geben für Regen und jetzt warten und hoffen wir, dass es regnet. Wir hoffen auf einen guten und regenreichen Winter, der das ausgetrocknete Land bewässert.

Das Laubhüttenfest bezieht sich wie all die anderen biblischen Feste nicht nur auf ein historisches Ereignis, sondern auch auf die Jahreszeiten und landwirtschaftliche Zyklen Israels. Das Laubhüttenfest wird in der Bibel als Erntefest, den Abschluss der Sommerernten, bezeichnet (2.Mo.34,22). Und wenn die Ernte abgeschlossen ist, beginnt die Regensaison. Wegen dem trockenen Klima in Israel wird Regen dringend benötigt und ist oft sehr knapp. Deshalb gibt es auch ein besonderes Gebet für Regen.

Gott selbst nennt und diesen speziellen Charakter Israels: „Das Land, in das du kommst, es einzunehmen … hat Berge und Auen, die der Regen vom Himmel tränkt, – ein Land, auf das der HERR, dein Gott, achthat und die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar sehen vom Anfang des Jahres bis an sein Ende“ (5.Mo.11,10-12). Während wir für Regen zum Himmel blicken müssen, schaut Gott herunter auf uns und entscheidet, ob wir den Regen bekommen, den wir dieses Jahr benötigen.

Das Gebet für Regen ist sehr alt, entstanden in Israel, aber durch die Jahrhunderte von Juden auf der ganzen Welt gebetet. Aufgewachsen in den USA, konnte ich nicht verstehen, warum wir dieses Gebet so eifrig gebetet haben. Ich lebte in Cleveland, Ohio, wo es zu viel Regen gibt und im Herbst sehen wir dort schon mehr Schnee als Regen. Als ich älter wurde, verstand ich, dass unsere Gebete nicht für Cleveland waren. Sie waren für Israel – den wirklichen Fokus unserer Gebete, unseren Herzenstraum und nationale Sehnsucht.

Israel hat in der Wassererhaltung Wunder vollbracht und wir sind weltweit führend beim Wasserrecycling und bei der Meerwasserentsalzung. Trotzdem ist der Wassermangel immer noch ein Problem. Aber ich denke, das Gebet für Wasser, gesprochen am Start des jüdischen neuen Jahres, ist symbolisch für unsere Wünsche für alles Gute im kommenden Jahr. Wasser ist die Quelle des Lebens und wir beten für Leben. Wir bitten Gott um Großzügigkeit, das ist der Regen vom Himmel.

Und am Beginn unseres neuen Jahres möchte ich Ihnen, unseren liebsten Freunden, die ihre Augen immer auf Israel richten, das Beste von allem wünschen, was Sie sich wünschen. Möge dieses neue Jahr Gesundheit, Glück und viel Segen für Sie und alle Ihre Lieben bringen.

Mit herzlichen Grüßen,

Sondra Oster Baras
Directeur

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