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Oktober 2013

Die Feiertage sind vorbei, wir kommen zur täglichen Routine zurück und schauen auf das restliche Jahr. Der erste jüdische Monat nach den Feiertagen ist Heshvan, in welchem wir beginnen, für Regen zu beten. Das Gebet um Regen ist nicht nur ein Satz, der zu unseren regelmäßigen Gebeten hinzugefügt wird – es führt in eine geistige Haltung ein. Eine Geisteshaltung, die jeden Tag den Himmel nach Regen absucht und hofft, dass Gott dieses Jahr großzügig ist und auf uns Tropfen des Segens regnen lässt. Das Wasser bewässert nicht nur unsere Pflanzen, sondern erinnert uns auch daran, dass Gott über uns wacht.

Wenn ich auf die kommenden Monate dieses Jahres blicke, hoffe ich, dass die Herausforderungen, denen wir in Israel gegenüberstehen, in einer friedlichen Weise gelöst werden. Die arabische Welt um uns ist so unstabil wie noch nie zuvor. Flammen der Aufstände, der Zerstörung, des Todes und der Gewalt umgeben uns. Aber im Gegensatz zu Waldbränden ist mehr als Regen nötig, um sie zu löschen. Die Umbrüche, die wir jeden Tag sehen, sind die Folgen jahrhundertealter Konflikte, die auf gefährliche Weise an die Oberfläche kommen.

Wenn wir gen Himmel blicken und um Regen beten, bitten wir nicht nur für materiellen Erfolg, d.h. eine gute Ernte, die aus einer guten Regensaison resultiert. Biblisch gesprochen zeigt Regen in Israel immer Gottes Fürsorge, sein Wachen über uns und sein Interesse an unserem Leben. Wir beten für Regen, aber auch für Frieden, für die Lösung schwieriger Konflikte, für die universelle Anerkennung von Gottes Königreich auf der Erde.

Ich hoffe, Sie bleiben weiterhin an Israels Seite und beten für Israel. Es ist unmöglich vorherzusagen, was die nächsten Monate bringen werden. Aber wir müssen tun, was immer wir tun können, um Israel zu stärken – das Land Israel und das Volk Israel. Und wenn wir unseren Anteil tun, dann wird der Gott Israels hoffentlich unsere Anstrengungen segnen.

Möge Gott Israel mit einer ergiebigen Regensaison segnen und möge er Sie überschütten mit dem Segen des Überflusses und Glücks.

Herzlichst,

Sondra Oster Baras
Director

 

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