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NEUIGKEITEN AUS DEM KERNLAND – MÄRZ 2020

Liebe Freunde, 

Dieser Monat ist ein Meilenstein für mich und für CFOIC Heartland. Im März 1998, vor genau 22 Jahren, eröffnete ich das Israel-Büro von CFOIC Heartland und startete offiziell die damals revo­lutionäre Idee – eine Organisation, die sich der Verbindung von Christen auf der ganzen Welt mit den jüdischen Ortschaften von Judäa und Samaria verschrieben hat. Die Idee war kam nicht von mir. Obwohl ich mit der christlichen Kultur und dem christlichen Glauben aus meiner Kindheit in den Vereinigten Staaten recht vertraut war, hatte ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben nur selten Christen getroffen, die Israel liebten. Aber dank der Vision einer amerikanischen christlichen Familie beschloss ich, es zu versuchen.

Ich war zuvor schon lange Zeit ein Fürsprecher der Gemeinden gewesen und setzte mich leiden­schaftlich dafür ein, die jüdische Besiedlung in Judäa und Samaria voranzubringen. Jahrelang, zwischen der Erziehung meiner Kinder und der Arbeit als Teilzeitanwalt, führte ich Journalisten durch Judäa und Samaria und versuchte, unsere Perspektive in einer zunehmend skeptischen Welt zu vermitteln. Selten hatte ich mit einem christlichen Publikum gesprochen oder ein Interview mit einem christlichen Journalisten geführt, und ich hatte keine Ahnung vom Potenzial der christlichen Welt zum Wohle Israels.

Sie müssen verstehen, dass dies für mich ein großes Risiko war. Ich hatte das Versprechen eines christlichen Menschen, den ich kaum kannte, mir ein Grundgehalt zu zahlen. Mein Mann hielt es für einen verrückten Plan, doch ich kündigte meinen Job und richtete in meinem Schlafzimmer ein Büro ein (ich hasste den Lärm der Faxe, die in der Nacht ankamen) und betete, dass dies gelingen möge. Obwohl ich niemand in der christlichen Welt kannte, begann ich, Termine zu vereinbaren und die christlichen Zionisten kennen zu lernen, die in Jerusalem waren.

Irgendwie begann diese Sache Gestalt anzunehmen und zu wachsen. Kim Troup, die selbst gerade erst aus dem Bible College kam und weder in Israel war noch einem Juden von Angesicht zu Ange­sicht begegnet war, schloss sich in den USA an, und wir begannen eine Partnerschaft, die über alles hinaus gewachsen und aufgeblüht ist, was wir uns vorstellen konnten. Heute gelte ich als einer der Experten Israels für christlich-jüdische Beziehungen. Wir haben eine Bewegung ins Leben gerufen, die viele nachgeahmt haben. Und Sie, unsere Freunde und Unterstützer, waren die ganze Zeit mit uns dabei. Ohne Sie, die die Vision verstanden haben, wäre all dies nicht möglich gewesen.

Während ich diesen Brief schreibe, bin ich zum 10. Male auf dem Weg nach Australien. Ein weite­rer Meilenstein.  Und hoffentlich wird Israel eines Tages seine Souveränität auf die Ortschaften in Judäa und Samaria anwenden. Und das wird ein unglaublicher Meilenstein sein. Ein Schritt, an dem Sie beteiligt sind. Denn ohne die Stimme, die wir, Sie und ich, seit mehr als 20 Jahren erhoben haben, hätte kein amerikanischer Präsident auch nur davon geträumt, etwas so Kühnes zu tun, wie das Recht Israels auf Judäa und Samaria anzuerkennen.

Ich danke Ihnen für alles, was Sie getan haben. Und auf weitere 22 Jahre einer Beziehung, die so vorbestimmt war!

Herzlichst,

Sondra Oster Baras
Direktor

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